zu spät

Ich-Botschaft – Kunde zu spät

Unser erstes Beispiel für eine Ich-Botschaft beschäftigt sich damit, dass ein Kunde immer zu spät kommt.

Sie leiten seit einem Jahr ein wichtiges Kundenprojekt. Einige der Projektmitarbeiter auf Kundenseite kamen häufig zu spät. Sie hatten es häufiger angesprochen, Spielregeln vereinbart und seit 3 Monaten klappt es reibungslos. Aber einer der Projektmitarbeiter, Herr Stefan Späth (Kundenseite), kommt heute bereits zum dritten Mal 15 Minuten zu spät. Das stört jedes Mal erheblich die Veranstaltung, da seine Mitarbeiterin ihm dann erklärt, was bislang besprochen wurde. Einige der anderen verdrehen dann immer entnervt die Augen und fordern Sie mit stummen Blicken auf, dem Treiben ein Ende zu bereiten. Nach dem Meeting sprechen Sie Herrn Späth unter vier Augen an.

Du-Botschaft

„Herr Späth, Sie sind jetzt bereits zum dritten Mal zu spät. Das bringt viel Unruhe und Zeitverzögerung, da einer der anderen Teilnehmer Sie immer erst ins Boot holen muss. Bitte versuchen Sie, zukünftig wieder pünktlich an unseren Meetings teilzunehmen.“

Ich-Botschaft

„Herr Späth, mir ist aufgefallen, dass Sie es ein paar Mal nicht geschafft hatten, gemeinsam mit uns zu starten. Das führt zu Unruhe und Verzögerungen des Ablaufes, die ich vermeiden möchte. Haben Sie einen Vorschlag, wie wir zukünftig wieder gemeinsam anfangen können?“

 

WIE SIND IHRE ERFAHRUNGEN MIT ICH-BOTSCHAFTEN?
Für welche Situationen suchen Sie eine gute Ich-Botschaft?
Lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen, wir bereiten Ihr Beispiel dann gerne für den Blog auf!

Ihr
Andreas Straub

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Andreas Straub

Andreas Straub

Andreas Straub, Jahrgang 73, ist seit 1999 als Trainer tätig. Zuerst bei Process One als Outdoor- und Teamtrainer, später als Verantwortlicher für die Bereiche Moderation und Konfliktmanagement für Neuland & Partner. Darüber hinaus war er mehrere Jahre als Dozent für den Studiengang Soziale Kompetenz und als Trainer für Management Circle und Euroforum tätig. Seit 2004 ist er Geschäftsführer von andyamo.

Der gelernte Werkzeugmacher und diplomierte Sozialpädagoge, der vor seiner Trainer- und Beratertätigkeit schon in vielen Branchen in unterschiedlichen Führungspositionen gearbeitet hat, bezeichnet sich als umtriebigen Querdenker. Motto: „Von einem Dummen kann man nichts lernen –aber von einem Faulen“. In seiner Freizeit verbringt er so viel Zeit wie möglich mit seinen drei Söhnen. Auf Best Practice Training schreibt er vor allem zu den Themen Präsentation & Rhetorik, Moderation sowie Dialektik & Argumentation.

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