Diskussion Frageformen

Diskussionsrunden und Frageformen als Grundlagen der Moderation

Der Moderator, der Inhalte und Ergebnisse präsentiert und die Teilnehmer anleitet, fungiert gleichzeitig als Lehrer. Es ist nicht erforderlich, dass er selber über das Wissen verfügt, das Thema der Moderation ist. Zwingend ist die Neutralität zum Thema, eine unabhängige, vorbehaltlose Einstellung gegenüber den Teilnehmern und die unbedingte Fähigkeit, sich selber zurück zu nehmen.

Um die Moderation erfolgreich durchzuführen, stehen Ihnen viele Methoden und Hilfsmittel zur Verfügung.
Nicht jede Methodik ist für jede Gruppe und jedes Thema geeignet. Die Mittel müssen nach Zeit, Umfang, Teilnehmern und Ergebnis Anwendung finden.

Diskussionsformen

Diskussionen bei einer Moderation werden vorzugsweise in Runden geführt, bei denen sich die Teilnehmer gleichermaßen in die Augen sehen können. Störende Tische haben hier keinen Platz. Das Halbrund bietet sich als Form an. Lässt die Diskussionskultur der Teilnehmer eine freie, kaum geleitete Diskussion zu, greift der Moderator zur Ringdiskussion.

Besteht die Diskussionskultur in heftigen, ausufernden Auseinandersetzungen oder ist der Zeitdruck hoch, greift man auf die vom Moderator geführte Sterndiskussion zurück. Bei dieser Diskussionsform erteilt und entzieht der Moderator das Wort und fordert jeden Teilnehmer zur Beantwortung von Fragen auf.

Mit präzise gestellten, kurzen Fragen das gewünschte Ziel erreichen und die Antworten visualisieren

Durch gezielte Fragestellung leitet der Moderator die Teilnehmer an, sich am Problemlösungsprozess zu beteiligen. Die Fragen sollten kurz, knapp und präzise sein. Durch direkte Ansprache der Teilnehmer erlaubt der Moderator den Teilnehmern sich einzubringen und Position zu beziehen wenn es darauf ankommt. Wird eine Frage ungenau oder unverständlich gestellt, wird das gewünschte Ziel überhaupt nicht oder unzureichend erreicht. Die korrekt gestellte Frage gibt Impulse zur Lösungsfindung.

Unterschiedliche Fragestellungen lösen beim Teilnehmer unterschiedliche Reaktionen aus. Erwarten Sie eine Entscheidung der Teilnehmer, wird die geschlossene Frage, zu der die Fragen zu einer Abstimmung ebenfalls gehören gestellt. Geschlossene Fragen lassen nur kurze, positive oder negative Antworten zu.

Die offenen Fragen oder W- Fragen geben den Teilnehmern einen großen Spielraum, sich in die Diskussion oder die Datensammlung einzubringen. Offene Fragen legen Sachverhalte, Konsequenzen und Zusammenhänge frei. Sie bieten sich vor allen Dingen zum Sammeln der Daten an. Da der Moderator sich neutral zu Inhalten verhalten muss, können Inhaltsfragen an die Gruppe weitergeleitet werden.

Störer gibt es immer wieder. Da derjenige, der die Fragen stellt, die Veranstaltung führt, werden Sie sich nicht selten Teilnehmern ausgesetzt sehen, die versuchen, den Moderator zur Beantwortung von Fragen herauszufordern. Lassen Sie sich nicht auf dieses „Machtspiel“ ein. Stellen Sie eine Gegenfrage und versuchen Sie die Beweggründe des Teilnehmers zu der von ihm gestellten Frage herauszufinden.

Fazit

Fragen müssen präzise und knapp gestellt werden. Stellen Sie Fragen, die dem Ziel der Veranstaltung zu Gute kommen und verzetteln Sie sich nicht an unrelevanten Fragen, die vom eigentlichen Ziel ablenken. Werden Fragen bezüglich der Transparenz gestellt, beantworten Sie diese so kurz wie möglich. Beachten Sie den Zweck, den Sie mit einer Frage erreichen wollen und stellen die Frage entsprechend. Soll eine Entscheidung gefällt werden, über deren Folgen zuvor schon umfangreichend und ergiebig diskutiert wurde, stellen Sie die Frage als Entscheidungsfrage, die keine weiteren Diskussionen zulässt. Vermeiden Sie die Beantwortung von Inhaltsfragen und beantworten Sie keine Fragen, die die Teilnehmer an Ihrer Kompetenz zweifeln lässt.

 

Visualisierung

Visualisierung und weitere Moderationstools als Bestandteil einer Moderation

Es hat sich gezeigt, dass Lernen, Verstehen und die inhaltiche Aufnahme von Themen durch eine zusätzliche bildhafte Darstellung leichter im Gedächtnis bleiben. Zusammenhänge werden besser verstanden, die Mitarbeit kann durch verschiedene Visualisierungstechniken besser gesteuert werden, die Strukturierung von umfangreichen Themen gelingt leichter und Vielredner müssen sich auf das Wesentliche konzentrieren. Aus diesen Gründen sind Visualisierungen bei Moderationen ein wichtiges Mittel.

Visualisierungen erleichtern zudem die Nachbearbeitung. Erarbeitetes muss nicht mühsam in ein langes Protokoll eingearbeitet und weitergereicht werden. Ein Foto der Visualisierung ist ausreichend und lässt sich später als Anhang an das Protokoll an alle Teilnehmer weitergeben.

Wann ist eine Visualisierung ratsam?

Hohe Teilnehmerzahlen, viele erwartete Antworten und eine komplexe Fragestellung, die in mehreren Schritten beantwortet werden muss, sind wichtige Hinweise für die Visualisierung. Sind die Teilnehmer ungeübt und undiszipliniert oder wird die Diskussion durch wenige dominiert, kann eine Visualisierung Ordnung in die Gruppe bringen. Haben alle Antworten Relevanz und sollen nicht verloren gehen, greift man auf die Visualisierung zurück. Die Teilnehmer bekommen den Eindruck, eingebunden und wichtig zu sein, wenn ihre Gedanken in Schriftform sichtbar werden. Nicht zuletzt geht Ihnen durch die Dokumentation nichts verloren, da Sie diese später mit dem Abschlussbericht einreichen können. Dies zeugt von Ihrer persönlichen Professionalität.

Unterschiedliche Arbeitsweisen zur Erarbeitung von Themen, dem Strukturieren und dem Maßnahmeplan

Abhängig von der Gruppenstruktur und der Mitarbeit innerhalb einer Gruppe bieten sich unterschiedliche Methoden an, ein Thema zu bearbeiten. Die Einzelarbeit gibt stillen Teilnehmern die Chance, sich Gedanken über das Arbeitsgebiet zu machen und die Gedanken in Worte zu fassen. Die soziale Interaktion gehen dabei verloren.

Gruppenarbeiten fördern die soziale Interaktion und Kommunikation unter den Teilnehmern. Mit den Antworten und Lösungsvorschlägen ist in der Regel die komplette, bearbeitende Gruppe konform. Viele Gedankengänge können auf einmal präsentiert werden.

Ergebnisse präsentieren

Bevor die Gruppen- oder Einzelarbeit startet, sollten Sie die Möglichkeit nutzen, Teilnehmer über die Arbeitsmaterialien und die Vorgehensweise bei der anschließenden Präsentation zu informieren. Präsentationen sollten einen Zeitraum von fünf Minuten nicht überschreiten. Diese Tatsache muss den Teilnehmern bewusst sein.

Falls eine Kartennutzung noch nicht eingeführt wurde, sollte das spätestens jetzt geschehen. Karten und ihre unterschiedlichen Aussageformen helfen dabei, die Zeiten einzuhalten, Wichtiges herauszufiltern, Übereinstimmungen zu finden und Diskussionen und Fragen während einer Präsentation zu vermeiden.
Teilnehmer sind stolz auf ihre Arbeit und identifizieren sich damit. Geben Sie ihnen durch Abdecken der Ergebnisse, die noch nicht gezeigt wurden, die Möglichkeit, ihre eigene Arbeit zu präsentieren.

Eine besondere Art der Präsentation ist die Vernissage. Die Pinnwände sind wie in einer Ausstellung für jeden Teilnehmer wahrnehmbar. Über die Verweildauer bei einzelnen Themengruppen entscheidet der Teilnehmer selber.

Geht es darum, einen Maßnahmeplan zu entwickeln, bieten sich Arbeitsgruppen besonders an. Jeder kann seine Meinung äußern und trägt dazu bei, dass die Maßnahmen und Ergebnisse in einem weiteren Schritt formuliert und visualisiert werden können. Das Interesse, eine Maßnahme umzusetzen, ist höher wenn man an der Planung dieser Maßnahme beteiligt war.

 

Checkliste

Von der Planungsphase bis zur Nachbereitung – Checklisten als Hilfsmittel

Als „frischer “ Trainer und Moderator weiß jeder Checklisten zu schätzen. Sie geben einen Überblick über das, was noch zu erledigen ist, was zu beachten ist und was am Ende der Veranstaltung erreicht wurde. „Alte Hasen“ sollten ebenfalls die Gelegenheit ergreifen, sich ihre Arbeit mit Hilfe der Checklisten anzuschauen. Routine bringt es mit sich, dass man wichtige Dinge übersieht. Passiert dieses während der Moderationsphase, könnte die Professionalität angezweifelt werden. Nutzen Sie die Checklisten ausgiebig.

Vorbereitung und Planung

Rahmenbedingungen geben Auskunft über die Themen, notwendige Vorinformationen, Zeit, Ort und Teilnehmerzahl. Ihre persönlichen Ziele, der Zweck und die eigene Rollenerklärung können Sie vor der Moderation für sich selber verdeutlichen. Sind Sie zu stark ins Thema involviert und könnten nicht neutral bleiben, ist die Moderation Ihrerseits nicht passend, achten Sie darauf und erkennen Sie, wann Sie eine Moderation nicht übernehmen sollten.

Um die eine gelungene Moderation durchführen zu können, müssen Sie die Teilnehmer, ihre Intentionen, Hierarchien und Entscheidungsträger beachten. Was können Teilnehmer in Vorarbeit zu einer gelungenen Moderation beitragen? Wie sollen sie sich beteiligen? Wird eine hohe Teilnehmerzahl erwartet, macht es Sinn, einen Co – Moderator einzuschalten, damit die Gesamtübersicht nicht verloren geht. Welche Materialen und Tools wollen und können Sie einsetzen? Haben Sie bedacht, dass im Bedarfsfall auf andere Techniken ausgewichen werden muss?

Vor der Moderation

Prüfen Sie, ob ausreichend Material vorhanden ist. Informationen, die an die Teilnehmer ausgegeben werden sollen, müssen in ausreichendem Maß vorhanden sein. Bereiten Sie den Chart mit den Spielregeln und dem Ablaufplan vor. Das formulierte Ziel sollte für alle Teilnehmer sichtbar sein. Funktioniert die einzusetzende Technik einwandfrei? Eine Protokollführung ist zwingend. Wer erledigt diese?
Wenn ein Co – Moderator eingesetzt ist, klären Sie die Rollen untereinander genau, damit es nicht zu Konflikten zwischen den Moderatoren kommt. Diese Konflikte lassen Sie unprofessionell erscheinen.

Nach der Moderation

Fotoprotokolle und Verlaufsprotokolle sollten an alle Teilnehmer weitergeleitet werden. Ist dies am Ende des Workshops nicht möglich, geben Sie diese Informationen zeitnah an die Teilnehmer weiter. Müssen vorhandene Arbeitsmaterialien ersetzt werden, erledigen Sie dies direkt, sonst kommt es bei der nächsten Veranstaltung zu einem bösen Erwachen. Nehmen Sie sich am Ende die Zeit, sich selber ehrlich zu beurteilen. Wurde das Ziel erreicht und alle ausreichend beteiligt? Haben Sie Ihre eigenen Vorgaben und die Zeit einhalten können? Können Sie die nächsten Workshops verbessern?

Fazit

Checklisten scheinen viel Arbeit zu erfordern. Das Gegenteil ist der Fall. Bei der Arbeit mit Checklisten können Sie einem roten Faden folgen und haben den gesamten Ablauf im Blick. Das Risiko von Störungen auf Grund von organisatorischen Fehlern wird minimiert. Der Eindruck von Professionalität steigt.

 

Säulen der Moderation

Die fünf Säulen der Moderation im Bezug zu den Moderationsphasen

Betrachtet man die fünf Säulen der Moderation – Beschleunigen, Abbremsen, Einbinden/Integrieren, Fokussieren/Zusammenfassen und Transparenz herstellen – genauer, wird man feststellen, dass diese entweder zu gleichen Teilen in den einzelnen Moderationsphasen eingesetzt werden müssen oder für bestimmte Phasen der Moderation erforderlich sind.

Die grundsätzliche Vorbereitungsphase der Moderation erarbeiten Sie am einfachsten und umfangreichsten mit Hilfe von Checklisten. Anhand dieser Checklisten verlieren Sie nicht den Überblick und die Nachbearbeitung kann besser kontrolliert werden.

Herstellung der Arbeitsfähigkeit

Die Herstellung der Arbeitsfähigkeit gliedert sich in die Warm-up-Phase und die Transparenzphase.

Die Warm-up-Phase dient dem Kennenlernen und Auflockern der Teilnehmer. Dinge, die nicht zum Thema gehören, können vorab untereinander besprochen werden. Teilnehmer, die sich nicht kennen, bekommen die Gelegenheit, ihr Gegenüber einzuschätzen. Es ist wichtig, den Teilnehmern diese Möglichkeit des ungezwungenen Miteinanders zu geben, da hierbei Barrieren vermindert werden können, die eine gute Zusammenarbeit stören. Das Warm-up wird vom Moderator nicht gesteuert. Ein Eingreifen ist weder erwünscht noch förderlich. Das Warm-up dient dem lockeren Small Talk in entspannter Atmosphäre.

In der Transparenzphase ist der Moderator gefordert. Er stellt die Spielregeln auf und erklärt den Ablauf der Veranstaltung. Unklarheiten zum Thema oder zum Sinn der Moderation können beseitigt werden. Die Aufgaben der Teilnehmer und des Moderators werden klar umrissen. Der Moderator macht deutlich, dass er im Hintergrund bleibt und dass die Ergebnisse und das Ziel von den Teilnehmern erarbeitet werden.

In dieser Phase kann ein guter Moderator Stimmungen erkennen und gegebenenfalls durch kleine Ablaufänderungen reagieren. Findet die Moderation zum Beispiel auf Grund von internen Streitigkeiten unter Kollegen statt, kommt man nicht selten in die Situation einer Lagerbildung. War eigentlich eine Kleingruppenarbeit geplant und merkt man, dass diese Arbeitsweise die beiden Lager noch weiter auseinanderbringen würde, hat der Moderator direkt zu Beginn der Veranstaltung die Möglichkeit, die Vorgehensweise zu ändern.

Daten sammeln

Die Datensammlung untergliedert sich in zwei Kategorien. In der ersten Phase bereitet der Moderator die Teilnehmer durch eine kleine Präsentation, ein Bild oder eine Mini-Diskussion auf das Thema vor. Das Ganze sollte eine Dauer von zehn Minuten nicht überschreiten. In dieser Zeit werden alle fünf Säulen vom Moderator abgefragt. Gespräche müssen in Gang gebracht werden, Vielredner sollten gestoppt werden, ruhige Teilnehmer müssen eingebunden werden und die Ergebnisse der Datensammlung wollen visualisiert werden. Die Transparenz wird durch eine gelungene Themendarstellung erreicht und der Moderator schätzt die Stimmung genauer ein.

Strukturieren, Verwerten, Konkretisieren

Durch gezielte Fragen leitet der Moderator die Teilnehmer dazu an, die gesammelten Daten zu strukturieren. Prioritäten können erkannt werden. Aussagen sollen präzisiert werden. Der Moderator ist erneut auf die fünf Säulen in ihrer Gänze angewiesen. Die Fragestellung eines geübten Moderators soll die Teilnehmer näher an ihr Ziel bringen. Die Ergebnisse werden gesichert und können den Teilnehmern zur Verfügung gestellt werden.

Cool-down

Der Cool-down dient dazu, die Veranstaltung Revue passieren zu lassen. Wurden alle Erwartungen erfüllt? Konnten Unklarkeiten beseitigt werden? Besteht Bedarf nach weiteren Moderationen? Auseinandersetzungen, die während der Veranstaltungen entstanden sind, kann man nun aus dem Weg räumen oder so klären, dass ein vernünftiges Miteinander weiterhin möglich ist.

 

Moderation oder Präsentation?

Moderation oder Präsentation – Die Wahl des richtigen Mittels

Wird in Betracht gezogen, Ergebnisse mittels der Moderations – Methode zu erreichen, müssen im Vorfeld bestimmte Faktoren mit der gewählten Methodik übereinstimmen. Die Struktur der Moderations – Methode, Ziele, Ergebnisse, Abläufe, Zeit und nicht zuletzt die Rolle des Moderators, der sich bei der Moderation im Hintergrund hält, liefern wichtige Entscheidungshilfen.

Sollen die Beteiligten in den Prozess einbezogen werden, um mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen Lösungsansätze zu bieten oder sollen sie über fest stehende Ergebnisse informiert werden?
Ist der Ablauf flexibel oder in der Gänze durchgeplant und unverrückbar?
Welche Zeit steht zur Verfügung? Moderationen können abhängig vom Aufwand und den eingesetzten Mitteln zwischen zehn Minuten und mehreren Tagen dauern. Bei einer Präsentation schwindet die Aufnahmefähigkeit in der Regel nach zwanzig bis dreißig Minuten.
Eignet sich die gegebene Fragestellung zur Wiedergabe mittels Papiermedien, Flipchart und Pinnwand? Diese Medien werden hauptsächlich bei Moderationen eingesetzt.
Beachten Sie all diese Kleinigkeiten und treffen Sie anschließend die Entscheidung pro oder kontra Moderation.

Moderation oder Präsentation?

Definition Moderation
Eine Moderation kann immer dann eingesetzt werden, wenn es das Ziel ist, alle Beteiligten zum Erreichen des Ergebnisses, das nicht feststeht, einzubeziehen. Die Moderation ist ein geplanter Prozess, der den notwendigen Abläufen angepasst werden kann. Der Moderator gibt Initialzündungen um den Prozess zu fördern, steht ansonsten im Hintergrund.
Die Kommunikationsform ist der Dialog. Es finden Interaktionen unter den Teilnehmern statt.

Definition Präsentation
Bei einer Präsentation steht das Ergebnis fest. Die Präsentation dient ausschließlich dazu, den Beteiligten die Ergebnisse verständlich darzustellen und Begeisterung oder Überzeugung hervor zu rufen.
Da das Ergebnis fix ist, ist es nicht notwendig, die Beteiligten einzubeziehen.
Der Redner steht im Vordergrund. Mit ihm und seiner Präsenz steht und fällt der Vortrag.
Die Kommunikationsform ist der Monolog. Interaktionen unter den Teilnehmern sind nur eingeschränkt möglich.

Struktur einer Moderation

Die Moderations – Methode findet in zwei Phasen statt. Die erste Phase dient dazu, Informationen, Ideen und Vorschläge ohne Bewertungen und ausufernde Diskussionen zu sammeln. In der zweiten Phase findet die Strukturierung und Diskussion zu den relevanten Punkten statt. Um beide Phasen zu erreichen, ist es erforderlich, diese mit einer gezielten Fragestellung zu beginnen.

Fazit

Eine Moderation bietet viele Vorteile, wenn Sie erkennen, ob die Methode zur Problemfindung geeignet ist.

Alle Beteiligten werden eingebunden.
Das vorhandene Wissen wird effizient eingesetzt und weitervermittelt.
Hierarchien und alte Strukturen können aufgebrochen werden.
Durch den Einsatz von Papiermedien und Karten müssen die Ideen auf Wesentliches konzentriert werden.
Zugleich fördert das „aufs Papier“ bringen das Erlernen und Verinnerlichen bestimmter Abläufe und Themen.
Gemeinsam entwickelte Ergebnisse und Ziele erreichen eine höhere Akzeptanz und Umsetzung.
Der Input ist insgesamt höher.

Vermeiden Sie es, fest stehende Ergebnisse in eine Moderation zwängen zu wollen, es funktioniert nicht.
Man kann Dinge endlos diskutieren, ohne dass das Ergebnis besser werden würde. – Maß halten ist die Lösung.