Powerpoint

Besser präsentieren mit Powerpoint und Alternativen

Unter dem Titel „VW startet Großoffensive gegen Powerpoint-Exzesse“ schreibt die Zeitung die Welt diese Woche:

Zu oft geht es in Meetings um die Verpackung, zu selten um den Inhalt. So sieht das jedenfalls Volkswagen. Der Konzern geht gegen Powerpoint-Wildwuchs vor – und verkündet die Drei-Seiten-Regel.

Sind wir ehrlich, müssen wir wohl auch zugeben, dass Powerpoint-Präsentationen uns selten vom Hocker reißen. Zu viele Folien, falsch genutzt und immer im gleichen, langweiligen Design. Powerpoint macht es schwer, sich auf Inhalte zu konzentrieren, wenn man sich doch auch so schön auf die schicke Darstellung mit tollen Animationen stürzen kann. Dabei ist die umsetzung der „schicken Darstellung mit tollen Animationen“ meist langweilig und nicht selten werden die Folien nach dem Meeting noch als Handout ausgeteilt.

Powerpoint Alternativen

Doch es gibt neben Powerpoint noch andere Präsentationstools, mit denen Präsentationen schneller, einfacher und fesselnder gestaltet werden können. Eine davon, Prezi, habe ich hier schon einmal vorgestellt. Doch es gibt noch mehr Tools, die Schluss machen mit langweiligen Präsentationen aneinandergereihter Folien.

Die wohl umfassendste Übersicht über Alternativen zu Powerpoint bietet derzeit wohl t3n mit dem Artikel „PowerPoint-Alternativen: 10 Tools für fetzige Präsentationen„.

Besser präsentieren mit Powerpoint

Doch auch wenn man auf andere Tools als Powerpoint zurückgreift, heißt das nicht automatisch, dass die Inhalte deshalb gleich besser und weniger langweilig präsentiert werden. Storytelling heißt das Zauberwort gegen langweilige Präsentationen. Storytelling ist das Erzählen von Geschichten. Das wird vielleicht eher schwierig bei der Präsentation des Geschäftsberichtes, doch bei vielen anderen Themen erreicht man mit Storytelling mehr Aufmerksamkeit und Konzentration der Zuhörer.

Auch mit Powerpoint (und den anderen Präsentationstools) ist Storytelling möglich. Wie das geht, was es zu beachten gibt und jede Menge Tipps bietet der Artikel „Besser präsentieren: 10 Tipps zum Storytelling mit PowerPoint“ von PresentationLoad.

Und wann starten Sie den ersten Storytelling-Versuch mit Powerpoint?

 

andyamo-App Präsentorik

andyamo-App Präsentorik – heute kostenlos

Heute ist es wieder so weit: In der Mittagspause haben Sie die einmalige Chance, die nächste Erweiterung der andyamo-App kostenlos zu erhalten.

Heute schalten wir für Sie die App-Erweiterung zum Thema Präsentorik im Wert von 8,99 Euro frei. Damit erhalten Sie folgende Inhalte:

  • Anlassbezogene Präsentationsstrategien
  • PowerPoint Tricks
  • Zeitpunkt für die wichtigsten Botschaften
  • Körpersprache
  • Umgang mit Präsentationstorpedos

andyamo-App-Erweiterung kostenlos erhalten

Um die Erweiterung kostenfrei zu erhalten, besuchen Sie einfach heute Mittag zwischen 12 und 13 Uhr unser Blog und tragen Sie sich in unseren Mailverteiler ein. Im Laufe der Woche erhalten Sie dann Ihren persönlichen Gutschein-Code per Mail zugeschickt.

Natürlich dürfen Sie gerne auch Ihren Freunden, Kollegen und Chefs Bescheid geben. Laden Sie sich schon jetzt die kostenfreie Basisversion unserer App herunter und freuen Sie sich auf Ihre Mittagspause, in der Sie die Erweiterung Präsentorik kostenfrei erhalten können. Der Countdown läuft!

Gruppe arbeitet nicht mit

Was tun wenn… die Gruppe nicht mitarbeitet?

Ihre Gruppe arbeitet nicht mit? Sie kennen das vielleicht, dann fallen Aussagen wie: „Das geht nicht!“ oder „Das kann/will ich nicht!“. Und nun? Wie kommen Sie aus dieser schwierigen Situation wieder raus?

Sie als Moderator sollten, wenn nötig, die Ursachen klären und dann sehr zügig mit der Gruppe nach Möglichkeiten einer konstruktiven Weiterarbeit suchen.

Das erreichen Sie durch gezieltes Nachfragen: „Was müsste passieren, damit es geht?“ oder „Was bräuchten Sie, um es zu tun?“ „Haben Sie einen alternativen Vorschlag zur Vorgehensweise?“. So können Blockaden aufgelöst und somit weitergearbeitet werden.

Viele Wege führen nach Rom. Daher sollten Sie nie ohne berechtigten Anlass die eigene Methodik in Frage stellen oder sich auf Methodendiskussionen mit den Teilnehmern einlassen. Was Sie tun können, wenn die Teilnehmer tatsächlich Kritik an Ihrer Methodik haben, lesen Sie im Beitrag „Was tun wenn… Ihre Vorgehensweise nicht funktioniert?

Haben Sie noch weitere Tipps, wie Sie mit „bockigen“ Teilnehmern umgehen können? Lassen Sie uns daran teilhaben…

Weitere Teile dieser Serie:

Minto

Minto-Prinzip für Präsentationen

Kennen Sie schon das Minto-Prinzip? Ich zeige Ihnen heute, wie Sie mit dem Minto-Prinzip Ihre nächste Präsentation oder Ihren Vortrag sinnvoll und schnell durchschaubar gliedern. Diesen Artikel werden Sie weiterempfehlen, wenn Sie das nächste Mal in einer langweiligen, schlecht-strukturierten, undurchschaubaren Powerpoint-Präsentation sitzen.

„Normale“ Präsentationen sind meist so gegliedert, dass der Redner ein Argument an das nächste reiht und erst am Schluss erkennen Sie in seiner Schlussfolgerung, worauf er eigentlich hinaus wollte. So haben wir das in der Schule gelernt. Einleitung – Argument 1 – Argument 2 – Argument 3 – Schlussfolgerung – Schluss

Für wissenschaftliche Arbeiten ist dieses sogenannte Trichterprinzip auch durchaus passend. Für Präsentationen und Vorträge verschenken Sie damit viel Zeit und Energie. Das Minto-Prinzip baut Vorträge nach dem Pyramidenprinzip auf. Einen ersten Eindruck vermittelt das Schaubild weiter oben. (Quelle: Pyramide vs Trichter – http://de.wikipedia.org/wiki/Pyramidales_Prinzip – CC BY-SA 3.0 – Rmlnmc – Eigenes Werk)

Hier wird die Kernaussage an den Anfang gestellt und die dazugehörigen Argumente untermauern diese Kernaussage im folgenden Vortrag.

Vorteile des Minto-Prinzips

Der wohl wichtigeste Vorteil dieses Vorgehens: Nennen Sie die Kernaussage direkt zu Anfang, so können Ihre Zuhörer sämtliche Argumente, die Sie im weiteren Verlauf Ihres Vortrages anbringen, zu 100% mit dieser Kernaussage in Beziehung setzen.

Beispielaufbau einer Minto-Präsentation

Ihre nach dem Minto-Prinzip aufgebaute Präsentation könnte beispielsweise so aussehen:

Minto Beispiel

In Ihrer Einleitung stellen Sie die aktuelle Situation dar, erläutern, welche Änderung zur aktuellen Frage oder Problematik geführt hat und liefern Ihre Antwort bzw. Lösung. Diese unterfüttern Sie mit der ersten Begründung, die sich auf die Argumente 1 bis 3 stützt und mit Ihrer zweiten Begründung, aufgrund der Argumente 4 bis 6. Ihre Zuhörer können Ihre Begründungen und Ihre Argumente sofort passend mit Ihrer Antwort oder Lösung in Verbindung bringen und Sie sparen sich deutlich Zeit und Energie für weitere Erklärungen.

Eine andere Strukturierung könnte so aussehen:

Minto Beispiel

In Ihrer Einleitung stellen Sie wieder die aktuelle Situation dar, erläutern, welche Änderung zur aktuellen Frage oder Problematik geführt hat und liefern eine Empfehlung aus Ihrer Sicht. Ihren weiteren Vortrag teilen Sie dann auf in das „Warum?“, welches mit mehreren Gründen dargestellt wird und das „Wie?“, in dem Sie mehrere Handlungsempfehlungen geben. Auch bei diesem Beispiel bewirkt das Vorgehen nach dem Minto-Prinzip, dass Ihre Zuhörer sofort wissen, worauf Sie mit Ihren Gründen und mit Ihren Tipps hinaus wollen und Sie sparen so wieder Zeit und Energie für umständliche Erklärungen.

Wichtig im Minto-Prinzip

Für Ihre Aufteilung der Unterpunkte gilt: Jede nächsthöhere Ebene ist die Zusammenfassung, sozusagen der Überbegriff der Ebene darunter. Beim vorangegangenen Beispiel ist also das „Warum?“ der Überbegriff für Ihre einzelnen Gründe. Außerdem ist jede Ebene in sich logisch geordnet und besteht nur aus Aussagen gleichen Typs, bauen Sie also nicht Ihre Handlungsempfehlungen bereits unter den Punkt „Warum?“ ein, denn dieser enthält lediglich die Gründe, keine Tipps.

Viele Tipps und eine genaue und ausführliche Anleitung zum Minto-Prinzip finden Sie auch in „Das Prinzip der Pyramide“ von Barbara Minto. Verständlicherweise kann dieser Blog nur einen klitzekleinen Einblick in das Prinzip geben. Versuchen Sie sich doch einmal an diesem Gliederungsprinzip und teilen Sie uns Ihre Erfahrungen mit. Die Kommentare stehen Ihnen dazu offen.

Vorgehensweise funktioniert nicht

Was tun wenn… Ihre Vorgehensweise nicht funktioniert?

In unserer Reihe zum Umgang mit schwierigen Situationen und Teilnehmern in Workshops und bei Moderationen, gibt es heute ganz schnell und schmerzfrei einen Kurz-Tipp:

Ihre Vorgehensweise funktioniert nicht

Natürlich versuchen Sie, Ihre Methodik bzw. Ihre Vorgehensweise dem Workshop oder der Veranstaltung anzupassen. Dennoch kann es sein, dass vor Ort dann Ihre geplante Vorgehensweise nicht funktioniert. In diesem Fall kommt es dazu, dass die Gruppe sich im Kreis dreht oder an einem Punkt festbeißt. Wie können Sie mit dieser schwierigen Situation umgehen?

Der Moderator sollte dieses Feststecken thematisieren und mit der Gruppe nach einer anderen, effektiveren Vorgehensweise suchen. Idealerweise kann er sofort selbst einen konkreten (methodischen) Vorschlag machen. Meistens bietet es sich in diesem Zusammenhang an, eine kurze Pause zu machen, um danach neu anzusetzen. Die Pause kann auch gut genutzt werden, um sich neu zu sortieren.

Weitere Teile dieser Serie: