Grundprinzipien erfolgreiche Gesprächsführung

Die 5 Grundprinzipien für erfolgreiche Gesprächsführung

Die Basis eines überzeugenden Dialoges ist eine intakte Beziehungsebene. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, gute Beziehungen aufzubauen sowie Hindernisse anzusprechen und aus dem Weg zu räumen. So gesehen bedeutet Dialog: miteinander reden, einander zuhören und verstehen, bewusst gestaltet oder zufällig, ziel- und beziehungsorientiert. Üben Sie, den richtigen Mix aus persönlichem Kontakt und Ihrer Ergebnisorientierung im Gespräch zu treffen. Es geht darum, die Chancen des Dialogs zu nutzen. Folgende Punkte sind dabei besonders wichtig:

  • Wie beginne ich den Dialog/das Gespräch und was kläre ich am Anfang, damit es später keine Irritationen gibt?
  • Wie steige ich ein – und wie aus?
  • Üben von kommunikativen Basiskompetenzen, z.B. Fragen stellen und Zuhören, strukturieren und Lösungen finden, Stellung beziehen.
  • Ziele transparent machen und verbindliche Absprachen treffen.
  • Beziehungsstörungen thematisieren und sachliche Unklarheiten ansprechen.
  • Umgang mit unterschiedlichen Meinungen und Ansichten.

Dialogische Gesprächsführung bejaht die Verantwortung, ein Gespräch zu leiten – ohne die auf Verstehen und Verständigung zielenden Prinzipien des Dialogs zu negieren. Partnerschaftliche Gesprächsführung schafft Räume für Vertrauen, Verständigung und Kooperation.

Bei einem ersten Gesprächskontakt macht die nonverbale Kommunikation rund 50 Prozent des Erfolges aus. Über Körperhaltung, Mimik und Blickkontakt vermitteln sich ebenso Botschaften wie über den Inhalt. Und nur wenn Sprache und Körpersprache zusammenpassen, wirkt man authentisch und glaubwürdig.

Darüber hinaus hat sich herausgestellt, dass mit einer kooperativen Gesprächsführung bessere Ergebnisse erzielt werden als mit dem „klassischen harten Verhandeln“. Wenn Ihnen nicht nur Ihre eigenen Interessen und Motive wichtig sind, sondern auch die Ihres Gesprächspartners, kommt es zu besseren Gesprächen, die weniger durch zwischenmenschliche Konflikte behindert werden. Viele der Erkenntnisse aus dem „Harvard Negotiation Projekt“ weisen in diese Richtung.

Die 5 Grundprinzipien für erfolgreiche Gesprächsführung

Zielklarheit im Gespräch

Wissen wohin – und warum

Unterstützend neben verschiedenen Gesprächstechniken und Methoden ist eine gründliche Vorbereitung auf Ihre Gespräche notwendig. Dazu gehört, sich über die eigenen Ziele, aber auch die des Gegenübers Gedanken zu machen und die eigenen Ziele anhand der SMART- Kriterien zu formulieren.

Um Gespräche von den Zielen her nicht zu überfrachten, überlegen Sie sich, was Ihnen im Moment am wichtigsten ist. Bedenken Sie bei Ihrer Vorbereitung und Zielformulierung auch, was Sie auf jeden Fall vermeiden wollen.

Beantworten Sie sich vor einem Gespräch folgende Fragen:

  • Was ist mein Ziel in diesem Gespräch?
  • Was muss ich im Gespräch auf jeden Fall erreichen/vermeiden?
  • Aus welchen Gründen will ich dieses Ziel erreichen?
  • Welchen Nutzen hat mein Gesprächspartner von dem Ziel?
  • Woran erkenne ich, dass ich/wir das Ziel erreicht haben?

Trennung von Sach- und Beziehungsebene

Sowohl die sachliche als auch die persönliche Ebene sind wichtig für ein gutes Gesprächsergebnis. Wichtig ist es dennoch, die beiden Ebenen klar zu trennen. Ein unterfränkisches Sprichwort sagt hierzu: „Geschäft ist Geschäft und Schnaps ist Schnaps“. Hilfreich ist hier eine partnerschaftliche Einstellung und Haltung, die auf der gleichen Augenhöhe basiert. „Ich OK – Du OK

Konzentration auf Interessen und Motive

Hinterfragen Sie Statements und „klare harte“ Positionen und Aussagen. Konzentrieren Sie sich auf die Motive / Interessen, die Sie und/oder Ihr Gegenüber einnehmen, die im Hintergrund stehen.

Entwickeln von möglichst vielen Optionen

Überlegen Sie gemeinsam, wie verschiedene Lösungen aussehen könnten vor der Argumentation und Diskussion. Laut dem Harvard Prinzip sollen für die Entscheidungsfindung Fakten, Daten oder Zahlen zu Hilfe genommen werden. Dazu ist es notwendig, grundsätzlich offen für einen Perspektivenwechsel sein.

Transparenz, Klarheit und Übernahme von Verantwortung

Seien Sie klar und transparent in der Vorgehensweise und im Ablauf für die Gesprächssituation. Übernehmen Sie die Mit-Verantwortung für den Gesprächsverlauf. Nicht nur als Voraussetzung für gelungenes und partnerschaftliches Miteinander, sondern mit dem zusätzlichen Vorteil der Gesprächssteuerung.

TOP 10 Beiträge 2014

TOP 10 Beiträge 2014

Besser spät als nie wollen wir zurückblicken auf die meistgelesenen Beiträge hier auf Best-Practice Training im vergangenen Jahr. Daher gibt es heute mal wieder ein wenig Statistik zu den

Top 10 Beiträge 2014

Platz 10 belegt – wie schon im Halbjahresrückblick – unser Beitrag mit dem Titel „Vorurteile – Kostenloser Test

Haben Sie Vorurteile? Wir alle haben welche, auf die eine oder andere Art und Weise. Ein Vorurteil sagt schon, was es ist: ein Vor-Urteil! Sie urteilen ohne groß nachzudenken, ehe Sie überhaupt wissen, ob Ihr Urteil richtig ist oder nicht.

Manch einer hat Vorurteile gegenüber Menschen mit einer anderen Hautfarbe. Andere haben Vorurteile gegenüber Menschen anderen Alters, anderer Sexualität, anderer Länder. Wessis haben Vorurteile gegenüber Ossis – und natürlich haben auch Ossis Vorurteile gegenüber Wessis.

Wollen Sie einmal testen, ob die Wissenschaft Vorurteile bei Ihnen finden kann? Wollen Sie wissen, welche Vorurteile Sie tatsächlich haben, auch wenn Sie denken, Sie hätten keine?
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Platz 9 belegt ein Beitrag aus unserer Serie mit schwierigen Gesprächspartnern „Serie Schwierige Gesprächspartner – Der Choleriker„.

In unserer Serie “Schwierige Gesprächspartner” kommt heute ein Typ an die Reihe, den wir sicherlich alle kennen und lieben. *ironieoff* – Der Choleriker
Laut Wikipedia ist der Choleriker „ein leicht erregbarer, unausgeglichener, jähzorniger, zu Wutanfällen neigender Mensch“. Das kann wohl jeder bestätigen, der einen Choleriker schon einmal erlebt hat oder der einen Choleriker kennt. Ein cholerischer Mensch fühlt sich schnell persönlich angegriffen. Er flippt schnell aus und wird laut. Nicht gerade die angenehmsten Zeitgenossen und auch nicht gerade die einfachsten Gesprächspartner, aber genau darum geht es ja in unserer Serie.
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Platz 8 belegt der Besserwisser aus der gleichen Serie „Serie Schwierige Gesprächspartner – Der Besserwisser„.

Im ersten Teil unserer Serie über schwierige Gesprächspartner geht es heute um einen Typus, den wir wohl alle kennen und dem wir schon des Öfteren begegnet sind – den Besserwisser.

Der Besserwisser zeichnet sich zum Beispiel dadurch aus, dass er in Verhandlungen und Gesprächen sagt: “…das haben wir schon immer so gemacht…” und dabei bleibt er auch und lässt nichts anderes gelten.
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Auf Platz 7 liegt unser Bericht über die andyamo-App für Trainer „Business-Tools in der Hosentasche – die andyamo-App„.

Die andyamo-App zu den Themen Argumentation, Moderation, Präsentorik und Gesprächsführung ist verfügbar für Android und iOS. Sie stellt jede Menge praxisrelevante anwendbare Tools, Modelle, Tipps & Tricks zu den vier Themenbereichen zur Verfügung. Einfach die kostenlose Basisversion im Store runterladen und loslegen. Die App ist über die Basisversion hinaus durch In-App-Käufe um viele weitere Tools, Tipps & Tricks erweiterbar.
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Platz 6 geht an den Beitrag mit Infos zur „Fachtrainer-Akademie 2015

Nachdem die FachtrainerAkademie gerade in vollem Gange ist, stehen nun endlich die Termine für die Fachtrainerausbildung im Frühjahr 2015 fest. Außerdem wurde noch einmal ein wenig umstrukturiert, damit die Ausbildung noch besser und praxisnäher wird.
Alle Inhalte und Termine sowie weitere Informationen finden Sie auch in unserem Flyer Fachtrainerakademie-Flyer-2015_1.pdf sowie auf unserer Webseite der FachtrainerAkademie. Gerne können Sie auch Kontakt mit uns aufnehmen. Die neuen Termine für Frühjahr 2015 sind ab sofort buchbar unter www.fachtrainer-akademie.de. Dort finden Sie auch noch detailliertere Inhalte der einzelnen Module und eine Kurzvorstellung unserer Trainer.
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Platz 5 geht an die Erklärung der „LIMO-Technik„.

In Präsentationen oder Gesprächen haben sicher auch Sie häufig mit unangenehmen Fragen zu tun. Sei es in der Diskussionsrunde nach Ihrer erfolgreichen Präsentation, sei es im Kundengespräch oder bei einem sonstigen wichtigen Geschäftstermin. Unangenehme Fragen sind immer – nun ja, eben unangenehm. Mit Hilfe der LIMO-Technik gehen Sie auf diese Fragen in aller Ruhe ein und aus unangenehmen Fragen werden angenehmere Diskussionsbeiträge.
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Den undankbaren Platz 4 ergatterte wie bereits zum Halbjahresrückblick die Erklärung des 4-Ohren-Modells „Das 4-Ohren-Modell – kurz erklärt„.

Missverständnisse! Jeder kennt es, dass in einer Gesprächssituation der eine etwas sagt und der andere das Gesagte “in den falschen Hals bekommt” und – zack! – kommt es zum Streit. Dieses “in den falschen Hals bekommen” erklärt sich unter Umständen durch das von Friedemann Schulz von Thun ausgearbeitete 4-Ohren-Modell.
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Platz 3 und damit Bronze hat sich der Startbeitrag unserer Serie zu den Ich-Botschaften verdient „Ich-Botschaften – Jede Woche eine neue Ich-Botschaft„.

In den kommenden Wochen zeige ich Ihnen anhand vieler Beispiele aus dem täglichen (Trainer- oder Führungskräfte-) Leben den Unterschied zwischen einer Ich-Botschaft und einer Du-Botschaft.

Es gibt kaum ein besseres Kommunikationswerkzeug, um Diskussionen, Konflikte und sonstige schwierige Gesprächssituationen zu entschärfen, als eine Ich-Botschaft.

Mit einer Ich-Botschaft teile ich unmissverständlich meine eigene Meinung mit, ohne schwach oder verletzend/angreifend zu sein. Richtig formuliert sorgen Ich-Botschaften fast immer für eine Deeskalation und dafür, dass ein Gespräch persönlicher und verbindlicher wird.
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Auf Platz 2 landet wieder der Beitrag über „Die 5 wichtigsten Verhandlungsstrategien„.

Als Chef eines Unternehmens oder als Führungskraft ist immer wieder Ihre Verhandlungskunst gefragt, sei es in Gesprächen mit Mitarbeitern, mit Geschäftspartnern oder mit Banken. Es geht dabei um Lieferkonditionen, Aufträge, Geschäftsabschlüsse, die Höhe des Gehalts und so weiter. In jeder Verhandlung stehen Ihre eigenen Ziele den Interessen Ihres Verhandlungspartners entgegen. Und trotzdem sollte am Ende der Verhandlung ein Ergebnis sichtbar sein, am besten eines, mit dem beide Seiten zufrieden sind.
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Und mit weitem Abstand vor allen anderen und damit auf Platz 1 liegt – ebenfalls wie schon im Halbjahresrückblick – der Beitrag „Kostenloser Onlinetest 4-Ohren-Modell„.

Wissen Sie, mit welchem Ohr Sie hören? Sie können es ganz leicht herausfinden. Alles, was Sie dazu brauchen, ist ein wenig Zeit. In etwa 15 Minuten können Sie herausfinden, welche Hörweise bei Ihnen besonders ausgeprägt ist. Das kann Ihre Kommunikation deutlich verbessern.
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andyamo-App Gesprächsführung

andyamo-App Gesprächsführung – heute kostenlos

Heute ist es wieder so weit: In der Mittagspause haben Sie die einmalige Chance, die nächste Erweiterung der andyamo-App kostenlos zu erhalten.

Heute schalten wir für Sie die App-Erweiterung zum Thema Gesprächsführung im Wert von 8,99 Euro frei. Damit erhalten Sie folgende Inhalte:

  • Checkliste Gesprächsvorbereitung
  • Die 5 grundlegenden Gesprächsstrategien
  • Schwierige Gesprächspartner
  • Gehaltsverhandlungen
  • Situationen klären – Interviews steuern
  • Sprachliche No go´s
  • Die 5 besten Alternativen zur Lohnerhöhung
  • Kommunikationsanalyse 4 Ohren

andyamo-App-Erweiterung kostenlos erhalten

Um die Erweiterung kostenfrei zu erhalten, besuchen Sie einfach heute Mittag zwischen 12 und 13 Uhr unser Blog und tragen Sie sich in unseren Mailverteiler ein. Im Laufe der Woche erhalten Sie dann Ihren persönlichen Gutschein-Code per Mail zugeschickt.

Natürlich dürfen Sie gerne auch Ihren Freunden, Kollegen und Chefs Bescheid geben. Laden Sie sich schon jetzt die kostenfreie Basisversion unserer App herunter und freuen Sie sich auf Ihre Mittagspause, in der Sie die Erweiterung Gesprächsführung kostenfrei erhalten können. Der Countdown läuft!

 

Gruppe arbeitet nicht mit

Was tun wenn… die Gruppe nicht mitarbeitet?

Ihre Gruppe arbeitet nicht mit? Sie kennen das vielleicht, dann fallen Aussagen wie: „Das geht nicht!“ oder „Das kann/will ich nicht!“. Und nun? Wie kommen Sie aus dieser schwierigen Situation wieder raus?

Sie als Moderator sollten, wenn nötig, die Ursachen klären und dann sehr zügig mit der Gruppe nach Möglichkeiten einer konstruktiven Weiterarbeit suchen.

Das erreichen Sie durch gezieltes Nachfragen: „Was müsste passieren, damit es geht?“ oder „Was bräuchten Sie, um es zu tun?“ „Haben Sie einen alternativen Vorschlag zur Vorgehensweise?“. So können Blockaden aufgelöst und somit weitergearbeitet werden.

Viele Wege führen nach Rom. Daher sollten Sie nie ohne berechtigten Anlass die eigene Methodik in Frage stellen oder sich auf Methodendiskussionen mit den Teilnehmern einlassen. Was Sie tun können, wenn die Teilnehmer tatsächlich Kritik an Ihrer Methodik haben, lesen Sie im Beitrag „Was tun wenn… Ihre Vorgehensweise nicht funktioniert?

Haben Sie noch weitere Tipps, wie Sie mit „bockigen“ Teilnehmern umgehen können? Lassen Sie uns daran teilhaben…

Weitere Teile dieser Serie:

Ich-Botschaft Kehrwoche

Ich-Botschaft: Die versäumte Kehrwoche

Sie wohnen in einem Mehrfamilienhaus mit vier Parteien. In der Hausordnung steht, dass die Bewohner turnusgemäß alle zwei Wochen den Hausflur und die gemeinsamen Kellerräume säubern (meist fegen und wischen) sollten. Sie und die meisten anderen Hausbewohner halten sich daran; allerdings ist Ihnen aufgefallen, dass die vierte Partei, der alleinstehende Herr Jung, schon mehrfach die sogenannte „Kehrwoche“ nicht durchgeführt hat. Sie finden es nicht gerecht, dass die anderen seine Arbeit mittun und wollen das mit Herrn Jung besprechen.

Ich-Botschaft

Hallo Herr Jung, bitte entschuldigen Sie die Störung. Die Hausgemeinschaft hat mich gebeten, Sie anzusprechen. Hier im Haus ist es üblich, dass jeder Hausbewohner im Wechsel das Treppenhaus kehrt und nass wischt. Das bedeutet, dass jeder alle 8 Wochen einmal dafür zuständig ist. Uns ist aufgefallen, dass Sie dem nicht in dem Maße nachkommen, wie es sich alle anderen Hausbewohner wünschen. Das führt schnell zu Ärger und einem schlechtem Hausklima, was wir vermeiden möchten. Daher bitte ich Sie, die Kehrwoche in Zukunft einzuhalten oder die Reinigung anderweitig zu organisieren. Gerne können wir auch eine Putzfirma auf Ihre Kosten beauftragen. Was ist Ihnen lieber?

Haben Sie noch eine Frage zu den Ich-Botschaften? Für welche Situation suchen Sie eine Ich-Botschaft? Nutzen Sie die Kommentarfunktion, wir helfen Ihnen gerne weiter…

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